Aphorismen

bc-island

Manchmal ist die Schnur, die man wirft, Spiegelbild der Seele.

Was ist die beste Fliege?

Die, die im Wasser ist und fischt.

In genau diesem Moment gibt es keine Bessere.

Fische sie bewußt und mit Hingabe, als wäre es das Beste, was Du tun kannst.

Ich würde im übertragenen Sinne vermutlich keinen Tag in der Umgebung überleben können, in der eine Forelle aufwächst.

Vor dieser Kraft des Überlebens habe ich großen Respekt.

Oft fasziniert mich die Kompromisslosigkeit und Direktheit, mit der manchmal ein Fisch die Fliege nimmt.

Er WILL und geht dafür!

Das Wasser floß, bevor ich war.

Das Wasser fließt, während ich bin.

Das Wasser wird fließen, wenn ich nicht mehr bin.

Respektiert Eure Beute, die Fische.

Nur, weil sie keine Stimme haben, solltet Ihr trotzdem darauf hören wie es ihnen geht, wenn Ihr sie jagt.

Viele räuberische Fische leben kannibalisch und fressen Artgenossen.

Wer den Mund weiter aufbekommt, überlebt.

Manchmal denke ich, dass Sie nicht die geringste Zurückhaltung zeigen würden mich zu verspeisen, wenn Sie es könnten.

Wie toll, dass unsere Nahrung über Nacht im Kühlschrank wächst.

Und dass die Wurst auf dem Brot keine Beine hat, nicht schreit und vor dem Verzehr nicht getötet werden muss.

Am Anfang suchst Du die Pfade im Nichts.

Keine Orientierung, kein Gefühl, keine Führung.
Wo muss die Rutenspitze laufen?
Wo sind die Ebenen?
Wo ist der Anfang, wo das Ende?
Manchmal kam es mir vor, wie ein hilfloses Tasten im Dunkel.
Jedoch mit den Sekunden. Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten, Jahren erspürte ich Unsichtbares.
Nun fühle ich schon wie es aussehen wird, bevor ich den Wurf abgeschlossen habe.
Zen.